Aktuelles, Termine & Veranstaltungen

11 Jahre IKOE-Projekt der AGSA: Abschlussveranstaltung blickt auf erfolgreiche Arbeit für Interkulturelle Öffnung in Sachsen-Anhalt zurück

Magdeburg

Am 12. Mai 2026 hat das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. (AGSA) die dreiteilige Weiterbildungsreihe im Bereich der Gleichstellung abgeschlossen – gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt sowie dem Umweltbundesamt.

In Online- und Präsenzveranstaltungen setzten sich Gleichstellungsbeauftragte und weibliche Führungskräfte beider Verwaltungen mit den Themengebieten „Unbewusste Vorurteile" und „Psychologische Sicherheit" auseinander. Die Veranstaltungsreihe bildete einen wichtigen Brückenschlag zwischen den Bereichen Bildung und Verwaltung.

Das IKOE-Projekt der AGSA befindet sich als „Fachstelle Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung Sachsen-Anhalt“ bis Juni 2026 in seiner vierten Förderphase. Mit Weiterbildungsprogrammen, Vernetzungsarbeit und der Begleitung interkultureller Prozesse trägt das Team zur Förderung einer diskriminierungsfreien und vielfältigen Gesellschaft bei.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Verwaltungen, Bildungsakteuren und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Schwerpunkte der Projektaktivitäten orientieren sich am Leitbegriff der Interkulturellen Öffnung als Querschnittsaufgabe der Integrationsarbeit und Handlungsfeld des Landesintegrationskonzepts. Die Förderung erfolgt durch den AMIF-Fonds der EU und das Land Sachsen-Anhalt.

Neues Diversity Journal des IKOE-Projekts der AGSA erschienen: Im Mittelpunkt stehen die völkerverbindende Rolle des Schachsports und die Vereinsarbeit in Sachsen-Anhalt

Magdeburg

Das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. hat ein neues Diversity Journal herausgegeben. Die Ausgabe 2025/1 trägt den Titel Vereinsarbeit im Fokus: „Schach eröffnet neue Räume – Schach verbindet“. Im Mittelpunkt steht das ehrenamtliche Engagement in der Abteilung Schach/GO des USC Magdeburg, womit dem Ehrenamt als einem Teilbereich des IKOE-Projekts eine weitere Stimme gegeben wird. Eine große Rolle spielt dabei auch die verbindende Wirkung des Schachsports und der Vereinsarbeit im Sinne der Interkulturellen Öffnung.

Das Leben und die Menschen sind nicht nur schwarz und weiß wie die Figuren, da gibt es nicht nur Gut und Böse und nicht nur heimisch und fremd. So fächern sich beispielhaft beim Schach und besonders in der vorgestellten Abteilung des USC Magdeburg die Dimensionen von Vielfalt auf, ablesbar etwa in Bezug auf die Herkunftsländer der Spielerinnen und Spieler und bei den Generationen. All diese Menschen sitzen sich an den Schachbrettern gegenüber und reichen sich die Hand.

Das Journal umfasst unter anderem eine Reportage und zwei Interviews, außerdem wird in einem Rückblick die vom IKOE-Projekt maßgeblich unterstützte Schach-Veranstaltung in der Magdeburger Stadtbibliothek im Rahmen der Antirassismus-Wochen thematisiert. Zur Ergänzung werden ein kleiner Überblick über die regionale Schachgeschichte sowie Literaturempfehlungen gegeben.

Die vom IKOE-Projekt herausgegebenen Diversity Journale sind ein Berichtsformat mit Texten, Fotos und Grafiken zu aktuellen Handlungsschwerpunkten der Integrationsarbeit in Sachsen-Anhalt im Themenfeld zwischen Haupt- und Ehrenamt.

Die aktuelle Broschüre steht hier als Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Druckausgaben können per E-Mail bei katja.michalak@agsa.de bestellt werden.

IKOE-Projekt der AGSA unterstützte Austauschtreffen der Arbeitsgruppe Ehrenamt im Landkreis Harz

Halberstadt

Die Arbeitsgruppe Ehrenamt im Landkreis Harz ist am 15. Mai 2025 unter Beteiligung des IKOE-Projekts der Auslandsgesellschafts Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) in Halberstadt zusammengekommen. Das Thema des Treffens in den Räumen der Kreisvolkshochschule Harz lautete „Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt: Zukunftsfähige Formate und Lösungsansätze für den ländlichen Raum“.

Zum Auftakt hielt die Leiterin des IKOE-Projekts, Dr. Katja Michalak, einen Kurzvortrag zur Entwicklung der öffentlichen Verwaltung und der ehrenamtlichen Engagements im ländlichen Raum. Sie ging dabei auch auf die Herausforderungen ein, vor denen die Gestaltung der Zukunft Sachsen-Anhalts steht. So werde die Bevölkerung „weniger, älter und diverser“, wie sie zusammenfasste. Im Anschluss erläuterte IKOE-Mitarbeiter Karsten Wiedener die Funktionsweise der digitalen Landkarte „Kompass Sachsen-Anhalt“. Die interaktive Plattform des IKOE-Projekts bietet auch Informationen über ehrenamtliche Initiativen und Netzwerke.

Beim folgenden ausführlichen Austausch bildeten Erfahrungsberichte aus dem Landkreis Harz und Problemstellungen einen Schwerpunkt. Deutlich wurde dabei, dass bereits verschiedene Initiativen entwickelt und sehr gut angenommen werden wie zum Beispiel der Willkommenskreis in Blankenburg. Auch viele Lösungsansätze wurden eingebracht. So wurde etwa die positive Rolle hauptamtlicher Koordinatoren für das erfolgreiche Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt als „Spinne im Netz“ betont. Eine Verbindlichkeit und Regelmäßigkeit von Veranstaltungen einschließlich Absprachen mit Ehrenamtlichen, die Vereinheitlichung von Organisationsstrukturen in kommunalen Verwaltungen sowie mehr Wertschätzung für Ehrenamtliche lauteten weitere Vorschläge.

An dem Treffen in Halberstadt nahmen unter anderem Behördenmitarbeiterinnen, ehrenamtliche Integrationslotsinnen sowie Vertreterinnen von freien Trägern teil. Eingeladen dazu hatten die Koordinatorinnen für Migration und Ehrenamt des Landkreises Harz, Susanne Reinhardt und Doreen Bievor. Die Gruppe war sich einig, dass seit nunmehr fast 10 Jahren Susanne Reinhardt eine stabile und sehr engagierte Konstante ist, die maßgeblich zum Erfolg der ehrenamtlichen Aktivtäten im Harz beiträgt.

Die Veranstaltung wurde wesentlich von dem IKOE-Projekt der AGSA als ein Beitrag zur Vernetzung unterstützt.

Gefördert durch:  Logos der Förderer