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Motto Ehrenamt! AGSA-Projekte präsentierten Untersuchung zum Thema in Sachsen-Anhalt

Die Projekte „DiAA – Demokratie in Arbeit und Ausbildung“ und „IKOE –Fachstelle Interkulturelle Orientierung und Öffnung Sachsen-Anhalt“ der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) haben bei einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto „Ehrenamt!“ in Magdeburg Entwicklungswege zur Stärkung ehrenamtlichen Engagements in Sachsen-Anhalt aufgezeigt und verschiedene Perspektiven beleuchtet.

Im Mittelpunkt der Präsenz-Veranstaltung im einwelt haus stand die Untersuchung „Die Entwicklung des Ehrenamts im ländlichen Raum von Sachsen-Anhalt auf dem Prüfstand: das Beziehungsgefüge zwischen kommunaler Verwaltung und Landesbehörden“. Die rund 40 Seiten umfassende Arbeit wurde von deren Autorinnen und Autoren Dr. Katja Michalak (Hochschule Harz/AGSA), Marleen Dressel, Mareike Schwarz und Karsten Wiedener (jeweils AGSA) vorgestellt.

Unter den Besuchern waren auch Studierende der Hochschule Harz, die in verschiedenen Praxisprojekten zum Thema Ehrenamt mitwirken. Ein Ziel der Studie sei es gewesen, nicht analytisch zu bleiben, sondern die Realität des Bereichs Ehrenamt abzubilden, wie Dr. Katja Michalak zum Auftakt darlegte. Das Fazit der Untersuchung und der Präsentation am 27. April lautete „Ehrenamt ist somit eine Gemeinschaftsaufgabe von Land und Kommunen – und auch der Bürgergesellschaft!“.

Auf dem Programm standen darüber hinaus Erfahrungsberichte aus dem Landkreis Börde von Ann Fabini sowie von Katja Rink (Freiwilligenagentur Magdeburg e.V.) und Manja Lorenz (AGSA). Den Vorträgen schloss sich eine intensive Diskussion an. Dabei wurde zum Beispiel davor gewarnt, die Grenzen zwischen haupt- und ehrenamtlicher Tätigkeit zu verwischen.

Ferner wurde unter anderem die Bedeutung einer institutionellen Förderung von Trägern (auch eine Handlungsempfehlung aus der Untersuchung) hervorgehoben. Eine solche stabile Finanzierung wirke sich sehr positiv vor allem auf die kontinuierliche Betreuung und Stärkung von gemeinnützigen Vereinen und Ehrenamtlichen aus, hieß es.

Die Untersuchung wird in Kürze unter anderem auf der AGSA-Internetseite verfügbar sein.

AGSA e.V.