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Anfangen bei den Zukünftigen

Verwaltungs-Azubis in Halle sammeln erste Erfahrungen im interkulturellen Kompetenzerwerb

Erwartungsvolle Gesichter beim gestrigen Workshop "Interkulturelle Kompetenzen für die Verwaltung“, den das IKOE-Projekt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.  (AGSA) für 14 Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellten im Landesverwaltungsamt (LVWA) Halle anbot und durchführte.
Den Teilnehmenden der Berufsausbildung aus dem ersten Ausbildungsjahr wurden von den beiden Trainerinnen Dr. Katja Michalak und Katja Paulke (IKOE) grundständige Einblicke in das Themenfeld „Interkultur“ und „Vielfalt“ vermittelt. Der Workshop hatte zum Ziel, Sensibilität aufzubauen für jede Art von Perspektivenwechsel, wie er im späteren Alltag als Verwaltungsfachkraft jederzeit begegnen bzw. erforderlich sein kann.

Für Marianne Weidl aus der Personalentwicklung des LVWA ist es sinnvoll, dieses Thema möglichst frühzeitig in die Ausbildung einzubinden. Es geht weniger um ein Verständnis anderer Nationen oder Nationalitäten, sondern um Sensibilität und Kompetenz für „den Umgang und die Kommunikation mit Menschen, die nicht so ‚ticken‘ wie ich. Deshalb haben wir gesagt, wir fokussieren zunächst auf ein solches Seminar, um die Auszubildenden möglichst breit für vorzubereiten. Es geht um Grundlagen des Sozialen: Kompromisse finden, den Standpunkt wechseln können, auf Situationen eingehen können. Und dass man lernt, sich umzustellen und einzustellen auf den anderen, ohne sich zu verbiegen.“

Das vom IKOE-Projekt der AGSA erstmals für das LVWA Halle angebotene Ausbildungssegment wird zunächst einer Evaluierung unterzogen. Auf der Basis der Feedbackbogen werden die Kooperationspartner dann Schlüsse für das weitere Arbeiten ziehen. „Es wäre von Seiten des Projekts in jedem Fall wünschenswert, dass wir hier eine Struktur der Verstetigung entwickeln können für dieses Themenfeld“, so Michalak. „Das Seminar heute hat jedenfalls gezeigt, dass hier ein entsprechender Bedarf da ist.“

AGSA e.V. / IKOE